Kappadokien
Wäre Kappadokien in Worte gefaßt, würde es ein Gedicht.
In diesem Teil der Erde so viel Erlebtsein und so viel Tod.

Kappadokien hat lange Jahre assyrischen Händlern, im frühen Christentum einem Asketen, der sein Leben dem Gott gewidmet hatte und einem römischen Soldaten, der sagte, er sei weit entfernt von Zuhause, die Honneurs gemacht.

Kurzum, Sie werden auf dieser Seite eine kurze Geschichte finden aber auch sehen, daß Sie das ganze Dreick Kappadokiens besichtigt haben und was nach all den Jahren zurückgeblieben ist.
Kappadokien
Allgemeine Informationen
Kappadokien umschreibt generell das geographische Gebiet zwischen Hasan - Berg, Erciyes - Berg, Aladağ - Gebirge und dem Fluß Kızılırmak. Kappadokien wurde am 24. November 1986 von UNESCO zum Weltkultur- und Naturerbe ernannt.

Die Formation dieser einzigartigen entstand vor 25 Millionen Jahren als die vulkanische Tätigkeit begann, durch Ablagerung von Lava, Basalt und Asche. Die unglaubliche Menge von vulkanischem Material verzauberte die Region in ein Land der Feenmärchen.

Gelbe Felsen bilden eine surrealistische, fantastische Landschaft.

Auch die Geschichte dieser Region ist sehr mannigfaltig. Die weiche Felsenstruktur machte die Region seit früher Geschichte zu einem idealen Siedlungsplatz. Die Siedlung des Gebiets begann zwar in der prähistorischen Periode, den interessantesten Teil der kappadokischen Geschichte stellt aber die römische und christliche Zeit dar.

Kurz nach dem Besuch von Sankt Paulus erschienen die ersten christlichen Gemeinschaften in der Region und dies hat einen besonderen Stellenwert in der Geschichte des Christentums. Gute Beispiele dafür sind Klosters und Sankt Basilius, der die Mönchsregeln schrieb. Als sich das Christentum im oströmischen Reich auszubreiten begann, versteckten sich die Christen bis 313 n. Chr. vor den Römern. Sie benutzten die unterirdischen Höhlen aus der Antike und wandelten sie in große unterirdische Städte um.

Die beste Zeit für die Vegetationsdecke ist im Mai und September, die Blumen blühen, die Natur bekommt Farbe, Zeitlosen zeigen sich. Sultan Çiftliği liegt an der östlichen Grenze Kappadokiens und ist ein wichtiges Gebiet auf der Route der Vogelmigration. In Sultançiftliği gibt es zahlreiche Vogelarten zur Vogelbeobachtung.

Darunter zählen sich zum Beispiel Flamingos, Ibis-Vögel, Geiers, Nachtigallen, Finken und viele andere Vogelarten, die Sie bei einem Spaziergang sehen könnten.

In der Natur können Sie Fuchse, Schlangen und Mäuse treffen.

SEHENSWERTES IN GÖREME

Als Mannschaft von Anatolian Houses möchten wir Ihnen für die Zeit Ihres Aufenthaltes in Kappadokien einige Empfehlungen an die Hand geben. Nachstehende Standorte sind die beliebtesten und am meisten besuchten Gebiete. Bitte notieren Sie diese Informationen, die den Besuchern von Göreme „aus erster Hand“ vermittelt werden.

Offenes Museum Göreme
Das offene Museum von Göreme ist nur ein paar Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt.
Das Museum ist aus Höhlenwohnungen bestehendes Dorf, die in der antiken Zeit durch Heraushauen der weichen vulkanischen Felsen errichtet worden sind. In ersten Jahrhunderten n.Chr. ist dieses Gebiet nach Ansiedlung von ersten Christen zu einem der wichtigsten Glaubenszentren geworden. Die Mehrheit der herausgehauenen Höhlen hat religiöse Bedeutung. Einige dieser Heraushauungen sind Kirchen und bei den anderen handelt es sich um Wohnungen und Gräber. Manche davon enthalten schöne Fresken. Die Menschen, von denen viele des Lesens und Schreibens nicht kundig waren, haben diese Fresken als Kommunikationsmittel für den neuen christlichen Glauben und die Gläubigen benutzt. Später, als das Christentum an Wirkung zu verlieren begann, kamen andere Menschen hinzu, um die Höhlen zu besiedeln. Viele dieser Menschen haben aus Angst die Augen der religiösen Porträts beschädigt. Nach ihrem Glauben sollten Geister sprechen, wo sich Augen befänden. Im Museum gibt es eine Kirche, der dieses unsinnige Schicksal zuteil wurde. Als im Laufe der Zeit aus dem weichen Fels viele unregelmäßigen Nischen und Einbrüche herausgehauen wurden, führte zu einem Felseinbruch. Eine andere, aus einem labilen Fels herausgehauene Kirche konnte in naher Vergangengeit gerettet und gleichzeitig verhindet werden, daß sie andere Felsenkirchen zerstört. Die Museumdirektion verlangt für diese Kirche eine separate Eintrittsgebühr.

Unterirdische Städte
Die unterirdischen Städte wurden von Christen großflächig und recht vielgestaltig errichtet, um sich vor Gefahren zu schützen. Ihre ausgeklügelten Belüftungssysteme, Verteidigungsmechanismen und labirentartig geplante Struktur erregen die Bewunderung der Besucher.

Zerstörte Kirchen
Eine der interessantesten Merkmale Kappadokiens sind die alten christlichen Kirchen, die aus weichen Lavafelsen herausgehauen worden sind und über das ganze Kappadokien verteilt sind. Vielen davon droht heute die Gefahr, wegen Erosion zerstört zu werden. Es ist bedauerlich, zusehen zu müssen, daß diese historischen Werte ihrem Schicksal überliefert und verschwinden werden.

Mustafa Paşa (Sinasos)
Mustafa Paşa wurde früher Sinasos genannt. Im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts war dieses Dorf überwiegend von Griechen bewohnt. Falls Sie sich für Fotografie und Architektur interessieren, lohnt es sich, dieses Dorf zu besuchen. Schießen Sie Dutzende von Fotos (insbesondere von Türen und Fenstern), unternehmen Sie einen kurzen Spaziergang zu einem der zwei Weinhäuser des Dorfes und vergessen Sie nicht, in dem im Zentrum befindlichen Café Ihr kaltes Glas Bier zu genießen.

Die Burg von Uçhisar
Sie liegt im Mitten des Dorfes Uçhisar und besteht aus vulkanischen Felsen. Vom Gipfel der Burg aus können Sie die großartige Landschaft von Göreme und Kappadokien bewundern. Zudem können Sie den 3916 m hohen Erciyes - Berg anschauen, als läge er Ihnen ganz in der Nähe. Merkwürdig wird Ihnen vorkommen und Sie werden nicht dahinter kommen können, warum die einheimischen Menschen so viele Höhlen und Nischen herausgehauen haben. Es wird angenommen, daß sie zu Zwecken der Verteidigung dienten. Ein Besuch in der Burg, die von 08.00 Uhr morgens bis zum Sonnenuntergang geöffnet ist, kostet 1 $. Und es ist, entgegen der allgemein verbreiteten Ansicht, nicht so schwer, zur Burg hochzusteigen.

Das Kulturmuseum von Ortahisar
Es ist ein privates Museum, wo sehr realistische Nachbildungen und Darstellungen aus dem traditionellen täglichen Leben Kappadokiens zur Schau gestellt werden. Falls Sie sich für Ethnologie interessieren, werden Sie von diesem Museum ganz entzückt sein. Ein Muß für jeden, die Ortahisar besuchen. Am Eingang gibt es ein gut eingerichtetes Restaurant, das von Museumbesitzern bewirtschaftet wird. Das Museum liegt auf dem Platz, wo sich die Burg von Ortahisar befindet.

Das Kloster von Selime
Eine der unerwarteten Überraschungen Kappadokiens ist dieses großartiges Kloster, das aus dem Felsen herausgehauen wurde. Im 13. Jahrhundert von christlichen Mönchen in den Felsen erbaut, befindet sich das Kloster von Selime im Tal von Ihlara. Die Ausmaße der Kirche versetzen die Besucher in Erstaunen. Es ist unmöglich zu verstehen, wie die Mönche einen derart großen Bau in den Felsen errichtet und die unglaublichen Details eingearbeitet haben. Die Säulen wurden mit größter Sorgfalt in großen Räumen herausgehauen. Der für die Mönche vorgesehene Abschnitt besteht aus einer großen Küche und einem Stall für Maultiere. Die Wände der Abschnitte sollen seinerzeit mit Fresken bedeckt gewesen sein. Bedauerlich ist, daß heute nur wenige davon erhalten sind. Nach einem kurzen aber anstrengenden Hochsteigen können Sie das Kloster erreichen.

Die Herberge von Ağzıkara
Die Herberge von Ağzıkara ist eine mittelalterliche Karawanserei. Bei den Karawansereis handelt es sich um Hotels der mittelalterlichen Zeit, die auf der Route der alten Seidenstraße lagen und überwiegend von Händlern benutzt wurden. Die Geschichte der Herberge von Ağzıkara, das recht gut erhalten geblieben ist, reicht bis in das 13. Jahrhundert hinein. In der Herberge gibt es einige Zimmern, die von Gärten umgeben sind und außerdem einen großen Saal, wo Geschäfte abgewickelt wurden. Die Einheimischen bieten Touristen Teppiche zum Kauf an. Die Herberge liegt 16 km nordöstlich der Landstraße Aksaray - Nevşehir. Die Eintrittsgebühr für die Karawanserei, die von 07.30 Uhr morgens bis 20.00 Uhr abens geöffnet ist, beträgt 1 $.
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